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St. Nikolaus
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Bayerisch Gmain
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Marzoll
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Schneizl­reuth

Krippe mit der Darstellung von Nikolaus von der Flüe mit Kapelle und Klause


Mit der Rückkehr der Sternsinger endete am Dreikönigstag die Heilige Zeit.

Mit dem Einzug der Sternsinger in die gut besuchte Kirche endete am Dreikönigstag, dem Hochfest der Erscheinung des Herrn, die Advents- und Weihnachtszeit, die in Bayerisch Gmain wieder besonders festlich gestaltet war. Pfarrer i.R. Kaspar Städele und Diakon i.A. Peter Kleinert empfingen die Sternsinger in ihren bunten Gewändern. Mit dem Lied „Wir kommen daher aus dem Morgenland, Caspar, Melchior und Balthasar“ begann der Gottesdienst. Pfarrer Städele sagte zu Beginn in seiner Ansprache: „Zentraler Blickfang ist immer das Kind in der Krippe. In seinem Auftrag wart ihr unterwegs“. Die als Könige aus dem Morgenland verkleideten Kinder und Jugendlichen standen hinter dem Altar und begrüßten die Gläubigen. An Stelle einer Predigt erzählten Eltern der Sternsingerkinder eine Geschichte über die Hoffnung, die Zeit und die Liebe und legten als Symbole einen Mantel, eine Sanduhr und eine aus Papier geschnittene Träne vor dem Jesuskind nieder. Peter Kleinert dankte allen Eltern, besonders Bärbel Mandl, für ihre Mithilfe – Pfarrer Städele, dem er zugleich zum Namenstag gratulierte, - und den Kindern für ihre Bereitschaft, diesen wunderschönen Brauch zu bewahren und mit Leben zu füllen. Es gibt nichts Schöneres, als den Segen Gottes in die Familien und Häuser zu bringen“, so Kleinert. Leider gab es auch heuer Misstöne. Einige wenige hießen die Kinder nicht willkommen, ja, liefen ihnen sogar noch schimpfend hinterher. Doch wir sind froh, dass sich immer noch junge Menschen finden, die ihre freie Zeit opfern um anderen Freude zu bereiten. - Begonnen hatte die Heilige Zeit im Advent mit den traditionellen Rorate oder Engelämtern, die an drei Donnerstagen frühmorgens in der nur mit Kerzen beleuchteten Kirche gefeiert wurden. Der Organistin Barbara Knetsch-Mainardy gelang es auch diesmal wieder bekannte und beliebte Formationen für die musikalische Gestaltung zu gewinnen. Den Auftakt machte beim ersten Rorate das weithin überaus geschätzte Duo Eva Kastner an der Harfe und Sabine Schmid am Hackbrett. Sie führten mit stimmungsvollen, adventlichen Klängen in die vorweihnachtliche Zeit ein. Beim zweiten Rorate erfreute der Chor Salto Musicale aus Freilassing die Kirchenbesucher mit alpenländischen Liedern. Einen der Rorate-Gottesdienste gestalten in Bayerisch Gmain immer die Kinder der Grundschule. Für das dritte Rorate hatte die Lehrerin, Frau Riegel, mit den Schülern Lieder und Spiele eingeübt – ja sogar ein „Hirten-Rapp“ kam zur Aufführung. Nach den Gottesdiensten gab es im adventlich geschmückten Pfarrsaal jedes Mal für alle ein gemeinsames Frühstück, zu dem der Pfarrgemeinderat eingeladen hatte. - Der Höhepunkt des Festkreises ist dann Weihnachten, beginnend am 24. Dezember mit dem Hl. Abend. Die Kindermette fand am Nachmittag statt, in der festlich geschmückten Kirche mit den Christbäumen und der im Mittelpunkt vor dem Altar stehenden Krippe. Die Lehrerin der 3.Klasse, Frau Vicktor, hatte mit den Kindern ein Krippenspiel einstudiert, das nun zur Aufführung kam. Diakon i.A. Peter Kleinert, der die Mette leitete, freute sich über so viele Besucher und spendete den weihnachtlichen Segen. Die Christmette in der Hl. Nacht hielt der aus Bayerisch Gmain stammende Stadtjugendpfarrer von München, Tobias Hartmann. Er freute sich besonders, das „Wunder dieser Nacht“ in seiner Heimatgemeinde feiern zu können. Nach dem Gottesdienst fanden sich dann die Gläubigen vor der Kirche zusammen, um beim traditionellen Böllerschießen dabei zu sein. Am Hochfest Weihnachten, dem 1. Weihnachtsfeiertag, versetzten die Bläser der Trachtenmusikkapelle Großgmain die Kirchenbesucher mit Trompetenklängen in feierliche Stimmung. Stadtpfarrer Markus Moderegger dankte allen – Ministranten, der Mesnerin, Frau Hartmann, und allen Helfern, sowie den Damen des Pfarrgemeinderats für die vielen Stunden geleisteter Arbeit.


Rorate in St. Nikolaus v.d. Flue

 

In der Adventszeit ist es in Bayerisch Gmain zur schönen und stimmungsvollen Tradition geworden, jeweils am Donnerstag um 6.00 morgens das Rorate (benannt nach dem Antiphon-Vers „Rorate caelis…“ - „Tauet Himmel…) in der nur mit Kerzen beleuchteten Kirche zu feiern.Am Beginn der Eucharistie steht dabei das Gebet „Der Engel des Herrn“.

Die musikalische Gestaltung übernahmen heuer

am 05.12 Eva Kastner und Sabine Schmid mit Harfe und Hackbrett,

am 12.12. der Chor Salto Musicale aus Freilassing

am 19.12. die Grundschule Bayerisch Gmain

Danach gibt es auf Einladung des Pfarrgemeinderats immer ein Frühstück für alle im adventlich geschmückten Pfarrsaal.


Adventfenster

Die vier Adventfenster werden bzw. wurden von verschiedenen Gruppen gestaltet. Nach den Gottesdiensten zum ersten bis vierten Advent werden die Läden geöffnet und das jeweilige Fenster erstrahlt geschmückt und beleuchtet.

Im einzelnen haben sich diese Gruppen beteiligt:

1. Advent - Schule

2. Advent - Sternsinger

3. Advent - Kindergarten

4. Advent - Ministranten

Der Christbaum vor dem Pfarrhaus bleibt in der Adventszeit zunächst unbeleuchtet. Erst nach dem dritten Adventssonntag „Gaudete“ („Freuet euch“) leuchtet auch der Baum im Lichterglanz.


Ich kann ein Licht sein

Adventskränze in der Grundschule Bayerisch Gmain gesegnet

Vom Elternbeirat der Grundschule Bayerisch Gmain wurde ein großer Adventskranz für den Eingangsbereich und für jede Klasse ein eigener gestiftet. So trifft sich nun jeden Montagmorgen die gesamte Schule in der Aula, um gemeinsam die neue Adventwoche zu beginnen. So wie jede Woche das Licht der Adventkerzen anwächst, so wächst auch das gemeinsam gesungene Adventlied jede Woche um eine neue Strophe. Immer wieder wird diese morgendliche Andacht gestaltet von den einzelnen Klassen mit Gedichten, Lichtertänzen oder kurzen Geschichten und das Warten auf Weihnachten somit ein klein bisschen kürzer. Durch die erste Besinnung führte Herr Kleinert (Diakon in Ausbildung und Seelsorger der Pfarrei Bayerisch Gmain), bei der die Segnung der Adventkränze im Mittelpunkt stand. Dabei tauchte der lebhafte „Flueli“ auf, der die Kinder auch in Zukunft begleiten wird.


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